In der Kieler Innenförde ist erneut ein Buckelwal gesichtet worden, der nach Einschätzung eines Experten möglicherweise erkrankt ist; das Umweltministerium Schleswig-Holstein hat nach der Strandung von Timmy im Vorjahr inzwischen eine Meldekette etabliert.
Sichtung in der Kieler Innenförde
Nach Angaben des Umweltministeriums wurde das Tier zuletzt am Samstag in der Kieler Innenförde an der Hörnbrücke gesichtet. Das Ministerium schätzt seine Länge auf etwa zehn Meter. In der Regel werden Buckelwale zwischen 12 und 15 Meter lang, wie das Ministerium mitteilte. Laut Experten können die Tiere bis zu 30 Tonnen schwer und bis zu 90 Jahre alt werden.
Meeresbiologe und Wal-Experte Boris Culik aus Heikendorf (Kreis Plön) sieht den Zustand des Tieres mit Sorge. Die weiße Haut und rosa Stellen an der Rückenflosse des Wals könnten unter anderem auf eine Pilzinfektion hindeuten. Eigentlich wäre die Haut dunkelgrau, so der Experte. Sein Fazit: „Dem Wal geht es laut Meeresbiologe und Wal-Experte Boris Culik aus Heikendorf (Kreis Plön) mutmaßlich nicht gut.
