Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main haben ein grenzüberschreitendes Netzwerk ausgehoben, das Onlinebanking-Kunden in großem Stil geschädigt haben soll.

Ermittlungen und Vorgehensweise der Bande

Den Ermittlern zufolge nutzte die Gruppe eine Schwachstelle im Onlinebanking aus, um an Zugangsdaten von Bankkunden in Deutschland zu gelangen. Mit den erbeuteten Daten sollen die Beschuldigten Überweisungen von deutschen Bankkonten auf eigene Konten ausgelöst und das Geld anschließend über Kanäle in mehrere Länder weitergeleitet haben. Die BKA-Ermittler sprechen von einem groß angelegten Computerbetrug, der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt haben soll.