Österreichs Bildungsminister Markus Wallner hat eine Vorverlegung der Sommerferien in den August als schwierig bezeichnet und an die Adresse aller Bundesländer verwiesen.
In einer Reaktion auf die aktuelle Hitzediskussion erklärte Wallner, eine Vorverlegung der Sommerferien sei nur dann sinnvoll, wenn sie in allen Bundesländern gleichzeitig erfolge. "Eine Vorverlegung sei aber nur sinnvoll, wenn sie in allen Bundesländern passiert", meinte der Bildungsminister. Damit verwies er auf die föderale Struktur des Schulwesens, in dem die Länder den Ferienkalender gemeinsam festlegen.
Den Anstoß zur Debatte hatten zuvor Wiens Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr und Vorarlbergs Schulreferentin Bettina Emmerling gegeben. Sie argumentieren, dass Augustnächte kühler ausfallen als Nächte im Juni und Juli, und dass Schulgebäude im Spätsommer besser durchlüftet und gekühlt werden können als zur bisherigen Ferienmitte.
