Berlins Digitalstaatssekretär Matthias Hundt hat seine Bitte um Entlassung zurückgenommen, wie sein Medienanwalt Ralf Höcker am Donnerstag bestätigte.
Erst am Dienstag hatte Hundt erklärt, den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um seine Entlassung gebeten zu haben. Ein Senatssprecher hatte daraufhin mitgeteilt, Wegner werde dem Gesuch entsprechen. Die Senatskanzlei hat sich zur Kehrtwende bis zum Abend noch nicht geäußert.
Die Begründung des Anwalts
Hundts Anwalt nannte zwei Gründe für die Rücknahme des Gesuchs. „Mein Mandant bittet aus zwei Gründen nicht mehr um seine Entlassung: Zum einen hat er sich sehr über das offensichtlich gezielt gestreute Gerücht geärgert, er sei mit seinem angekündigten Rücktrittsangebot lediglich seiner Entlassung zuvorgekommen“, ließ Höcker verlauten.
