Tigst Assefa aus Äthiopien hat beim Berlin-Marathon den Weltrekord im Frauenrennen verpasst, weil sie auf den letzten Kilometern von Krämpfen ausgebremst wurde und das Rennen nur humpelnd beenden konnte.
Der Berlin-Marathon 2026 sollte für Tigst Assefa der Tag werden, an dem sie die Bestzeit im Frauen-Marathon pulverisiert. Stattdessen endete das Rennen für die Äthiopierin in einer Enttäuschung: Auf den entscheidenden letzten Kilometern bremsten sie zunehmende Krämpfe aus, das Tempo brach ein, und sie erreichte das Ziel nur noch humpelnd. Damit ist klar, dass der Weltrekord von Ruth Chepngetich, die 2024 in Chicago nach 2:09:56 Stunden ins Ziel gekommen war, weiter Bestand hat.
Bereits im Vorfeld war die Rekordjagd als einer der großen Anziehungspunkte des Berlin-Marathons vermarktet worden. Die schnelle Strecke der Hauptstadt gilt seit Jahren als idealer Boden für Bestzeiten, und Assefa zählte nach ihren starken Auftritten der vergangenen Saisons zu den wenigen Athletinnen, denen eine Verbesserung der globalen Bestmarke zugetraut wurde. Im Rennen lief es zunächst nach Plan, ehe die körperlichen Probleme einsetzten.
