Ein am 2. November 2026 veröffentlichter Bericht der International Cryosphere Climate Initiative warnt vor steigenden Meeresspiegeln und zunehmenden Sturzfluten, weil die Polkappen sowie Grönland und die Antarktis schneller schmelzen.
Der Bericht fordert, die globalen Temperaturen so schnell wie möglich wieder deutlich unter 1,5 Grad zu senken, um die Risiken zu verringern. Diese Vorgabe wird als zentrale Bedingung für die Begrenzung der Folgen des Klimawandels dargestellt.
Bereits heute seien die Folgen des Eisschmelzens drastisch, heißt es in dem Bericht. Die Polkappen sowie die Eismassen in Grönland und der Antarktis schmelzen demnach etwa sechsmal schneller als noch in den 1990er-Jahren.
Eisschmelzen beschleunigt sich deutlich
Der schnelle Verlust von Eis ist für die Entwicklung des Meeresspiegels entscheidend. Landeis, das in den Ozean fließt, erhöht die Wassermenge in den Meeren und trägt damit unmittelbar zur globalen Spiegelhöhe bei.
