Bahnchefin Evelyn Palla hat am Dienstag in Berlin vor einem 'ungesteuerten Wettbewerb' im deutschen Schienenfernverkehr gewarnt, dessen Folgen sich für die Mehrheit negativ auswirken könnten.
Palla äußerte ihre Bedenken am Dienstag in Berlin. Sie sagte: 'Sonst droht ein ungesteuerter Wettbewerb, dessen Folgen sich am Ende womöglich für die Mehrheit negativ auswirken'. Wettbewerb dürfe nicht als Selbstzweck verstanden werden, mahnte die Bahnchefin.
'Wettbewerb ist eben auch kein Selbstzweck und wir müssen achtsam sein', sagte Bahnchefin Palla. Zugleich forderte sie, dass die Vorteile eines erweiterten Angebots allen Menschen in Deutschland zugutekommen müssten.
Hintergrund der Warnung ist die Ankündigung des italienischen Unternehmens Italo, ab 2028 in Deutschland Fernverkehrsfahrten anbieten zu wollen. Der Neueinsteiger wäre die erste ernsthafte Konkurrenz für die Deutsche Bahn im Fernverkehr seit vielen Jahren.
