Die Badegewässer in Schleswig-Holstein weisen zum Saisonstart am 1. Juni eine durchweg sehr gute Wasserqualität auf, wie das Gesundheitsministerium in Kiel am Donnerstag mitteilte.
Fast alle der 330 ausgewiesenen Badestellen an Stränden, Seen und Flüssen wurden vor dem Saisonbeginn überprüft. Die Behörden der Kreise und kreisfreien Städte entnahmen dafür mehr als 300 Wasserproben.
Das Ergebnis der Untersuchungen fällt eindeutig aus: An allen beprobten Stellen ist uneingeschränktes Baden möglich. Kein einziges Badegewässer wurde mit „mangelhaft“ bewertet.
Umfangreiche Tests vor Saisonstart
Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) zeigte sich erfreut über die Befunde. „Die natürlichen Badegewässer an Nord- und Ostsee sowie im Binnenland gehören zu den absoluten Schätzen Schleswig-Holsteins“, erklärte die Ministerin.
Die Einstufung der Wasserqualität basiert auf regelmäßigen Proben, die von den Gesundheitsbehörden vor Ort genommen werden. Neben der Laboranalyse der Wasserproben finden auch Vor-Ort-Kontrollen statt.
Bei diesen Inspektionen wird die Sichttiefe im Wasser bestimmt. Zudem achten die Fachleute auf mögliche Verschmutzungen und die Entwicklung von Algen.
So wird die Qualität geprüft
Einige wenige Badestellen, die noch nicht getestet wurden, sind derzeit gesperrt. Als Gründe nannte das Ministerium Sandaufspülungen oder Baustellen.
Die aktuellen Daten für jede einzelne Badestelle sind während der gesamten Badesaison auf dem Landesportal online einsehbar. So können sich Badegäste jederzeit über die Qualität ihres Badegewässers informieren.
Die hervorragenden Werte der neuen Saison setzen einen positiven Trend fort. Bereits in der gesamten vergangenen Saison 2025 hatten mehr als 90 Prozent aller Badegewässer im Land die Spitzenbewertung „excellent“ erhalten.
Daten für alle online einsehbar
Die offizielle Badesaison beginnt an den meisten Badestellen in Schleswig-Holstein am 1. Juni. Dann werden die Gesundheitsämter ihre regelmäßigen Kontrollen fortsetzen, um die hohe Wasserqualität durchgehend zu gewährleisten.
Für die Überwachung der Wasserqualität und mögliche Maßnahmen vor Ort sind die lokalen Behörden zuständig. Sie stellen sicher, dass bei eventuellen Beeinträchtigungen schnell reagiert werden kann.
