In Nord-Belfast hat ein 30-jähriger sudanesischer Asylwerber am Montagabend einen Passanten mit einem Küchenmesser angegriffen und schwer verletzt; in der Folge kam es in weiten Teilen Nordirlands zu tagelangen, teils rassistisch motivierten Ausschreitungen mit Brandstiftung und Angriffen auf Wohnhäuser von Migranten.

Tat in Nord-Belfast

Am Montag, gegen 22.30 Uhr Ortszeit, wurde die Polizei in die Kinnaird Avenue in Nord-Belfast gerufen. Ein 30-jähriger Mann war mit einem Messer auf eine andere Person losgegangen. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich bei dem Angreifer um einen Sudanesen; ein Küchenmesser wurde als mögliche Tatwaffe sichergestellt. Videoaufnahmen auf Social Media zeigten einen Mann, der auf einem anderen kniete, mit dem Messer wiederholt ausholte und ihn in Gesicht und Hals zu verletzen schien. Laut Ermittlern handelt es sich um die versuchte Enthauptung eines zufälligen weißen Passanten durch einen Asylwerber aus dem Sudan.