Arbeitslosigkeit in Österreich steigt besonders bei Frauen
Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im April um 1,5 Prozent gestiegen, wobei besonders Frauen in den Branchen Handel sowie Gesundheits- und Sozialwesen betroffen sind.
Höhere Arbeitslosenzahlen und längere Dauer
Im April 2026 waren in Österreich 398.342 Menschen als arbeitslos oder in Schulung gemeldet, ein Anstieg von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent. Gleichzeitig verlängerte sich die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit um zehn Tage auf nun 134 Tage.
AMS-Chef Johannes Kopf wies darauf hin, dass der Anstieg vor allem in bestimmten Branchen zu verzeichnen ist: „Während der Bau rückläufige Arbeitslosenzahlen aufweist und auch die Industriearbeitslosigkeit sich weitestgehend stabilisiert hat, steigt die Arbeitslosigkeit im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen, also in zwei Bereichen, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind, noch deutlich.“ Diese Entwicklung unterstreicht die ungleiche Betroffenheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt.

