Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat vier ehemalige Mitarbeiter der Commerzbank angeklagt, die durch Cum-Ex-Geschäfte einen Steuerschaden von mehr als 20 Millionen Euro verursacht haben sollen.
Die Anklage richtet sich gegen zwei britische Staatsbürger im Alter von 66 und 59 Jahren, einen 61-jährigen Deutschen sowie einen 60-jährigen US-Amerikaner. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft sollen die vier Männer in ihrer Zeit als Commerzbank-Beschäftigte Aktiengeschäfte rund um den Dividendenstichtag organisiert haben, bei denen dieselben Wertpapiere mehrfach verwendet wurden, um Kapitalertragsteuern mehrfach erstattet zu bekommen – ein Geschäftsmodell, das als Cum-Ex bekannt wurde.
