Der indonesische Vulkan Anak Krakatau hat am Wochenende eine bis in große Höhen aufsteigende Aschesäule ausgestoßen, woraufhin der Flughafen in Jakarta am Sonntag zahlreiche Flüge annullierte.

Die Eruption des Anak Krakatau zwischen Java und Sumatra in der Meerenge von Sunda führte in der Hauptstadt zu Flugausfällen. Nach Angaben der indonesischen Behörden stieg die Aschesäule mehrere Tausend Meter in die Höhe und trieb in Richtung Nordosten über die dicht besiedelte Insel Java. Am Flughafen Soekarno-Hatta wurden mehrere Verbindungen gestrichen oder verschoben.

Hintergrund: Der „Feuerring" Indonesiens

Der Anak Krakatau – zu Deutsch „Kind des Krakatau" – entstand 1927 in der Caldera des Krakatau, der im Jahr 1883 in einem der folgenschwersten Ausbrüche der Neuzeit einen großen Teil der damaligen Insel zerstörte. Der immer wieder aktive Nachfolger baut seither seine kleine Insel in der Sunda-Straße langsam wieder auf.