Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra hat am Montag eine etwa 3.500 Meter hohe Aschewolke in den Himmel über der Karo-Hochebene geschleudert, woraufhin die Behörden die zweithöchste Warnstufe ausriefen.

Was bisher über den Ausbruch bekannt ist

Der Ausbruch ereignete sich am Morgen auf der Karo-Hochebene in der Provinz Nord-Sumatra. Nach Angaben der indonesischen Vulkanbehörde PVMBG stieg die Aschesäule rund 3.500 Meter über den Krater des Sinabung auf. Die Wolke sei in Richtung Osten und Südosten abgedriftet, hieß es.

Die Behörden stuften die Aktivität des Vulkans auf die zweithöchste Warnstufe hoch. In den umliegenden Dörfern wurden die Menschen aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen und sich von Flussläufen fernzuhalten, in denen heiße Lavaströme abgehen könnten. "Auch in den folgenden Jahren mussten Anwohner wegen Ausbrüchen und Aschewolken wiederholt ihre Häuser verlassen", heißt es in einem Bericht.