Die Getreideernte in Österreich fällt nach einer AMA-Prognose um 14 Prozent geringer aus als im Fünf-Jahres-Schnitt, wie AMA-Chef Günter Griesmayr am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien erklärte.

Die Agrarmarkt Austria (AMA) beziffert den Rückgang auf rund 14 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Damit liegt die heurige Ernte deutlich unter dem Wert früherer Jahre. Griesmayr führte das Minus vor allem auf die anhaltende Trockenheit zurück, die den Pflanzen in mehreren Anbauregionen zugesetzt habe.

Trotz der geringeren Getreideernte würden "ausreichend Mengen für die Herstellung von Brot, Mehl und Backwaren zur Verfügung" stehen, betonte Griesmayr. Damit reagiert die AMA auf Befürchtungen, wonach die Trockenheit die Versorgung der heimischen Mühlen und Bäckereien gefährden könnte. Der Blick auf die Lagerbestände zeige, dass die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln kurzfristig gesichert sei.