Das Formel-1-Team Alpine hat nach dem Großen Preis von Monaco Einspruch gegen das offizielle Rennergebnis eingelegt, weil mehrere Fahrer wegen vermeintlicher Tempoüberschreitungen in der Boxengasse bestraft worden waren.
Pierre Gasly hatte das Rennen in Monte Carlo auf Rang drei beendet, wurde jedoch wegen einer Zeitstrafe auf den siebten Platz zurückgestuft. Durch die nachträgliche Verschiebung rückte Isack Hadjar von Red Bull auf einen Podestplatz nach. Die FIA hatte das Ergebnis bereits als offiziell erklärt, muss nun aber über den Protest von Alpine entscheiden.
Nach Angaben des Teams betrafen die Zeitstrafen nicht nur Alpine, sondern mehrere Rennställe. Auch Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton, Mercedes-Pilot George Russell, McLaren-Fahrer Oscar Piastri und Alpines zweiter Pilot Franco Colapinto erhielten Zeitstrafen wegen angeblicher Überschreitung des Tempolimits in der Boxengasse. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse von Monte Carlo liegt bei 60 km/h.
