Der Discounter Aldi Süd befürwortet in einem der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegenden Positionspapier die Einführung einer Zuckersteuer auf Softdrinks.

Was Aldi Süd konkret vorschlägt

Der Discounter Aldi Süd befürwortet in einem der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegenden Positionspapier die Einführung einer Zuckersteuer auf Softdrinks. Das Papier stammt nach Unternehmensangaben aus dem Juni und ist weiterhin aktuell. Zunächst hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet.

Aldi Süd argumentiert, eine solche Abgabe sei am wirksamsten, wenn keine zusätzlichen Einnahmen erzielt, sondern stattdessen alle Softdrinks reformuliert würden. In dem Papier heißt es wörtlich: "Den größtmöglichen Erfolg hat eine Abgabe dann, wenn gar keine zusätzlichen Mittel eingenommen und stattdessen alle Softdrinks reformuliert werden". Ziel sei es, "den Zuckerkonsum und das Süßempfinden in der Bevölkerung schrittweise zu senken – für ein besseres Leben ohne Genuss auf Genuss".