Der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat sich öffentlich für ein Titelbild des "Spiegel" bedankt, das ihn in einer kritischen Reportage porträtiert, und spricht von einer unfreiwilligen Wahlkampfhilfe.
Der 36-jährige Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, reagierte mit Genugtuung auf einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". In den Sozialen Netzwerken erklärte er, die Berichterstattung komme einer Wahlkampfkampagne gleich. Die Berichterstattung erfolge in einer Phase, in der seine Partei in Umfragen für Sachsen-Anhalt vorne liegt.
Zentraler Bestandteil der Kontroverse ist ein Cover des "Spiegel", das Siegmund zeigt. Der Titel des Hefts greift die zugespitzte Debatte um die Person des Kandidaten auf. Siegmund und seine Unterstützer werteten die Aufmachung als Beleg dafür, dass das Magazin den Wahlkampf der AfD unbeabsichtigt verstärke.
