Der US-Sender ABC hat die US-Medienaufsichtsbehörde FCC verklagt und wirft der Trump-Regierung vor, den Druck auf das Unternehmen über Monate kontinuierlich erhöht zu haben, was in einer Drohung bezüglich der Sendelizenzen von acht ABC-Stationen gegipfelt habe.
Die Klage richtet sich gegen die FCC und die Art und Weise, wie die Behörde nach Darstellung von ABC auf das Unternehmen eingewirkt habe. Nach den Angaben in der Klage habe die Trump-Regierung den Druck über einen längeren Zeitraum immer weiter erhöht. Den bisherigen Höhepunkt sehe ABC in der aktuellen Drohung im Zusammenhang mit den Sendelizenzen von acht ABC-Stationen.
In der Klageschrift heißt es dazu: Über die FCC habe die Trump-Regierung den Druck auf ABC über Monate „kontinuierlich erhöht, was schließlich in der aktuellen Drohung bezüglich der Sendelizenzen der acht Kanäle von ABC gipfelte". Damit beschreibt ABC eine Entwicklung, an deren Ende mögliche Konsequenzen für den Betrieb der betroffenen Stationen stehen.
