Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Maria Zuppi, haben in Assisi den 800. Todestag des Heiligen Franziskus gefeiert.
Mit einem Festakt in der oberitalienischen Stadt Assisi haben Kirche und Politik am Samstag an den heiligen Franz von Assisi erinnert, der nach kirchlicher Überlieferung am 4. Oktober 1226 gestorben ist. Der Heilige gilt als Schutzpatron Italiens und ist eine der bekanntesten Gestalten des Christentums. An den Feierlichkeiten nahmen unter anderem Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und der Kardinal Matteo Maria Zuppi teil.
Die Verehrung Franziskus' reicht weit über die katholische Kirche hinaus. Auch säkulare Medien wie die Tageszeitung Repubblica griffen das Jubiläum auf. In den sozialen Medien kursierte zeitweise der Name "San Francesco d'Assisi Meloni", womit Nutzer die italienische Regierungschefin mit dem Heiligen in Verbindung brachten – eine Deutung, die von offizieller Seite nicht bestätigt wurde.
