Ein 60-jähriger Mann aus dem Flachgau ist nach Angaben der Polizei Opfer von Anlagebetrügern geworden, die ihn mit vermeintlich lukrativen Kryptobörsen um insgesamt 278.000 Euro gebracht haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler wurde der Mann bereits im Vorjahr von einer vermeintlichen Finanzdienstleisterin kontaktiert und überzeugt, Geld in angeblich lukrative Handelsplattformen und Kryptowährungsbörsen zu investieren. Über mehrere Monate hinweg überwies er insgesamt 278.000 Euro auf verschiedene Konten im Ausland. Die Polizei bestätigte den Sachverhalt; die Ermittlungen laufen.

Vorgehen der Täter

Die Überweisungen gingen den Angaben zufolge auf Konten in Litauen, Malta, Hongkong und Singapur. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich bei den beworbenen Plattformen um betrügerische Internetseiten handelte. Die Täter nutzten das Vertrauen des Opfers in professionell wirkende Finanzangebote aus, um schrittweise immer höhere Beträge zu verlangen.