Ceuta, 20 August 2026

Die spanische Regierung plant, rund 500 unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus der nordafrikanischen Exklave Ceuta auf das spanische Festland zu verlegen, wo sie in geeigneten Einrichtungen untergebracht werden sollen.

Ceuta, die spanische Enklave an der nordafrikanischen Küste gegenüber von Marokko, steht seit Wochen im Zentrum einer humanitären Krise. Nach einem sprunghaften Anstieg der Ankünfte harren zahlreiche junge Geflüchtete unter teils menschenunwürdigen Bedingungen aus, während die regionalen Aufnahmekapazitäten längst erschöpft sind. Die spanische Zentralregierung in Madrid hat nun angekündigt, rund 500 unbegleitete Minderjährige in Einrichtungen auf dem Festland unterzubringen.