27 Todesfälle auf Parkplätzen seit 2018 Seit 2018 sind in Österreich 27 Menschen bei Unfällen auf Park- und Rastplätzen ums Leben gekommen, wie aktuelle Statistiken des ÖAMTC zeigen.
Risiken und Gefahren
Die Zahlen des ÖAMTC belegen, dass Parkplätze keineswegs sichere Zonen sind. Zwischen 2018 und 2024 starben 27 Personen, rund 800 wurden schwer verletzt und etwa 4.300 erlitten leichte Verletzungen. "Das sind im Schnitt etwa vier Todesfälle pro Jahr. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Parkplätze keineswegs sichere Zonen sind", heißt es in einer Aussage des ÖAMTC. Besonders riskant ist das Rückwärtsfahren: Fahrer sollten sich stets vergewissern, dass sich niemand hinter dem Fahrzeug befindet, wenn sie ein- oder ausparken.
Elektrofahrzeuge stellen eine zusätzliche Gefahr dar, da sie kaum Geräusche machen und leicht übersehen werden können. Auch moderne Fahrzeug-Assistenzsysteme wie Rückfahrkameras oder automatische Notbremssysteme bieten keine absolute Sicherheit. "Fahrzeug-Assistenzsysteme erhöhen die Sicherheit, aber selbst moderne Rückfahrkameras bieten keine hundertprozentige Sicherheit. Das gleiche gilt für automatische Notbremssysteme", betont der ÖAMTC.
Sicherheitsmaßnahmen und Empfehlungen
Der ÖAMTC rät dazu, auf Parkplätzen vorhandene Fußwege zu nutzen oder stets die sicherste Route zu wählen. Dies gilt besonders für Fußgänger, die sich zwischen parkenden Fahrzeugen bewegen. Auch Fahrer sollten besonders aufmerksam sein, insbesondere beim Rangieren oder beim Verlassen eines Parkplatzes.

