Eine 14-Jährige wird beschuldigt, am 23. Februar eine 67-jährige Frau auf dem Friedhof Baumgarten in Wien-Penzing erstochen zu haben.

Die Jugendliche wurde in einer sozialpsychiatrischen Wohngruppe festgenommen, wo sie seit November lebte. Bei der Festnahme wurden ein Taschenmesser als mutmaßliche Tatwaffe, blutverschmierte Kleidung und ihr Handy beschlagnahmt.

Laut Berichten soll auf dem Handy ein Video der Tat existieren. Die Jugendliche gestand die Tat, gab jedoch keine Auskunft über ein Motiv.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Mordes erhoben. Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter diagnostizierte bei der 14-Jährigen eine instabile Persönlichkeitsstörung, hielt sie aber für schuldfähig.