Ein 29-jähriger Pädagoge hat am Freitag in einer Schule in Taufkirchen an der Pram (Bezirk Schärding) seine 28-jährige Kollegin mit einem zweischneidigen Dolch und einer Schusswaffe in der Schulbibliothek getötet und anschließend Suizid begangen – es ist der 14. Femizid in Österreich im Jahr 2026.
Die Tat ereignete sich am Freitagnachmittag in dem Schulzentrum von Taufkirchen an der Pram, in dem eine Volksschule und eine Mittelschule untergebracht sind. Die Leiche der 28-jährigen Lehrerin wurde laut der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis in der Schulbibliothek gefunden, die sich „relativ zentral“ im Gebäude befindet. Die Staatsanwaltschaft erklärte gegenüber der Austria Presse Agentur (APA), dass die beiden Lehrerkollegen entgegen ersten Meldungen „nie eine Beziehung gehabt“ hätten. Als Hintergrund gelten offenbar unerwiderte Liebe und die neue Beziehung der Frau mit einem anderen Partner.
