Zverev spricht über großen Familienwunsch und Respekt für Partnerin Thomalla
Kitzbühel, 29. Juni 2026
AI-generated image (z-image via Kie.ai)
Kurzfassung
Tennisprofi Alexander Zverev hat in einem RTL-Interview in Kitzbühel über seinen Wunsch nach einer großen Familie gesprochen und seiner Partnerin Sophia Thomalla öffentlich Respekt gezollt. Die Moderatorin reagierte später mit einem scherzhaften Kommentar auf die Familienpläne.
Tennisprofi Alexander Zverev hat in einem RTL-Interview in Kitzbühel über seinen Wunsch nach einer großen Familie gesprochen und dabei seine Partnerin Sophia Thomalla als eine der klügsten Personen bezeichnet, die er je kennengelernt habe.
Die Bilder aus dem Spätsommer 2025 in Paris sind längst Geschichte, doch die Erinnerung an den größten Triumph seiner Karriere beschäftigt Alexander Zverev weiterhin. Im Gespräch mit RTL-Moderatorin Frauke Ludowig in Kitzbühel blickte der 29-Jährige nicht nur auf seinen Sieg bei den French Open zurück, sondern wagte auch einen ungewohnt privaten Blick in die Zukunft. Dabei wurde deutlich, dass Zverev weit über den Tennisplatz hinausdenkt.
Schon vor wenigen Wochen hatte der Hamburger in Roland Garros seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. In dem Gespräch mit RTL erklärte er nun, was der Titel für ihn bedeutet und welche Rolle seine Partnerin Sophia Thomalla in dieser Phase spielte. „Ich wünsche mir eine riesige Familie“, sagte Zverev in dem Interview und gab damit einen Einblick in seine Lebensplanung abseits des Profisports.
Ein Sieg als Wendepunkt
Die Beziehung zwischen Zverev und der 36-jährigen Moderatorin Sophia Thomalla besteht nach eigenen Angaben seit fast fünf Jahren. In dem Gespräch betonte Zverev, wie wichtig ihm diese Partnerschaft ist. „Klar, ich liebe sie und sie ist seit fast fünf Jahren meine Partnerin, aber an allererster Stelle habe ich unfassbar viel Respekt vor ihr“, sagte er. Damit rückte er weniger die romantische, sondern ausdrücklich die respektvolle Seite der Beziehung in den Vordergrund.
Wie viel Respekt er vor seiner Partnerin hat, machte Zverev auch an einer konkreten Episode aus der Zeit des French-Open-Finales fest. Sophia Thomalla war im Pariser Stadion nicht auf der Tribüne, als Zverev den größten Titel seiner Laufbahn gewann. Der Grund dafür lag ausgerechnet bei ihm selbst, wie er nun erklärte. „Ich wollte nicht, dass sie zum Finale kommt“, sagte der Tennisprofi.
Aberglaube und das Finale in Paris
Hintergrund dieser Entscheidung war ein ausgeprägter Aberglaube. Zverev wollte entweder alle wichtigen Menschen von Anfang an im Stadion sehen oder gar niemanden. „Ich wollte nicht, dass sie zum Finale kommt“, wiederholte er. Dass Thomalla diese Bitte akzeptierte und dennoch zur anschließenden Siegerfeier erschien, wertete Zverev als deutliches Zeichen. „Dass sie das akzeptiert und trotzdem zur Feier danach kam, das zeigt eigentlich alles“, sagte er.
Mit dem Pokal in der Hand kehrte Zverev anschließend nicht allein nach Hause zurück. Wie aus dem Bericht hervorgeht, schenkte ihm Sophia Thomalla nach dem Titelgewinn einen Dackelwelpen. Das Tier trägt den Namen Buba und ergänzt das kleine Rudel des Paares. Bereits zuvor lebte ein älterer Dackel mit Namen Mishka bei Zverev und Thomalla, sodass das Paar nun zwei Dackel hält.
Ein Welpe namens Buba
In dem RTL-Interview sprach Zverev auch über die Frage, wann er seinen Kinderwunsch in die Tat umsetzen wolle. Anstatt selbst einen Zeitplan zu nennen, verwies er schmunzelnd an seine Partnerin. „Das musst du Sophia fragen“, antwortete der 29-Jährige. Damit überließ er die öffentliche Deutungshoheit über die Familienplanung bewusst seiner Lebensgefährtin.
Sophia Thomalla reagierte wenig später ebenfalls im Rahmen von RTL auf die Aussagen ihres Partners. Ihr Kommentar fiel bewusst humorvoll aus. „Üben, üben, üben …“, sagte die Moderatorin. Die Reaktion zeigte, dass das Paar den Kinderwunsch mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Selbstironie kommuniziert.
„Üben, üben, üben“ – Thomallas Reaktion
Über die Vereinbarkeit von Karriere und Familie äußerte sich Zverev in dem Gespräch ebenfalls. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich beides verbinden lasse, wenn beide Seiten bereit seien, Kompromisse einzugehen. „Ich glaube, das wird normal sein, dass einer dann etwas weniger machen muss“, sagte er. Diese Einschätzung bezog sich sowohl auf seine eigene Tenniskarriere als auch auf den Beruf seiner Partnerin als Moderatorin.
Dass Zverev überhaupt in der Lage ist, über solche privaten Zukunftspläne zu sprechen, ist nicht selbstverständlich. Anfang 2025 hatte er sich in einer schwierigen persönlichen Phase befunden, wie aus dem Bericht hervorgeht. Er durchlief damals eine Therapie, um seine psychische Gesundheit zu stabilisieren. In dieser Zeit beschrieb er sich nach eigenem Bekunden als schwierigen Menschen.
Krisen, Therapie und neue Stabilität
Dass er diese Krise habe bewältigen können, führte er in dem Interview auch auf die Unterstützung seiner Partnerin zurück. Sophia Thomalla habe in dieser Phase genau gewusst, wann er Ruhe brauche und wann Zuspruch, berichtete er. Die gemeinsame Zeit in den vergangenen Jahren habe das Fundament dafür gelegt, dass das Paar nun offen über eine gemeinsame Zukunft mit Kindern sprechen könne.
Neben dem Hund Buba und dem älteren Dackel Mishka gehört auch eine fünfjährige Tochter zu Zverevs Familie. Das Mädchen stammt aus einer früheren Beziehung des Tennisprofis. Im Interview deutete Zverev an, dass er sich wünsche, dass Buba künftig nicht das einzige neue Familienmitglied auf vier Pfoten bleibe, sondern dass irgendwann auch weiterer Nachwuchs dazukomme.
Karriere, Familie und Kompromisse
Die Reaktionen auf das RTL-Interview fielen verhalten positiv aus. Beobachter werteten es als Zeichen einer neuen Offenheit des Sportlers, der sich in den vergangenen Jahren eher zurückhaltend zu privaten Themen geäußert hatte. Besonders der respektvolle Umgang mit seiner Partnerin und der Verweis auf ihre Rolle in der Familienplanung wurden hervorgehoben.
Der Zeitpunkt des Interviews ist nicht zufällig gewählt. Kitzbühel ist ein Ort, der für Auftritte abseits des Platzes genutzt wird. Das Gespräch mit Frauke Ludowig reiht sich in eine Reihe von Medienauftritten ein, mit denen Zverev nach seinem Grand-S Slam-Erfolg verstärkt Präsenz im deutschen Fernsehen zeigt. Die Themen Familie und Partnerschaft boten dabei einen persönlichen Kontrast zu den sportlichen Inhalten.
Insgesamt vermittelt das Gespräch das Bild eines Sportlers, der nach einer sportlichen und persönlichen Belastungsphase zur Ruhe gekommen ist. Der Titel in Paris, die stabile Beziehung zu Sophia Thomalla und die Aussicht auf eine wachsende Familie bilden für Zverev offenbar die Eckpfeiler einer neuen Lebensphase. Das Interview macht deutlich, dass der Tennisprofi bereit ist, diese Entwicklung auch öffentlich zu teilen.
Das Paar zeigt sich damit in einer Phase, in der es berufliche Höchstleistungen mit privaten Wünschen in Einklang bringen will. Während Zverev nach dem French-Open-Titel sportlich neue Ziele verfolgen dürfte, öffnet sich die 36-jährige Thomalla zunehmend für ein Leben mit mehr Familienverantwortung. Die RTL-Sendung hat diese Dynamik nun sichtbar gemacht.
Das Interview wurde zudem über den dpa-Nachrichtenkanal verbreitet und fand damit Eingang in die überregionale Berichterstattung. Die Mischung aus sportlichem Erfolg, persönlicher Reife und einem konkreten Kinderwunsch macht die Geschichte für Medien wie für Zuschauer gleichermaßen anschlussfähig. Die Reaktionen auf Thomallas „Üben, üben, üben“-Kommentar zeigten zudem, dass das Paar den Spagat zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit bewusst sucht.
Fragen & Antworten
Wie lange sind Alexander Zverev und Sophia Thomalla bereits ein Paar?
Nach Angaben aus dem RTL-Interview sind Alexander Zverev und Sophia Thomalla seit fast fünf Jahren ein Paar. Die Beziehung besteht damit bereits seit deutlich vor dem French-Open-Sieg des Tennisprofis.
Warum war Sophia Thomalla nicht beim French-Open-Finale in Paris?
Alexander Zverev erklärte im RTL-Interview, dass er aus Aberglaube nicht wollte, dass sie nur zum Finale kommt. Er bevorzugt, dass wichtige Menschen von Anfang an dabei sind oder gar nicht.
Was hat Zverev über die Vereinbarkeit von Familie und Karriere gesagt?
Der Tennisprofi zeigte sich zuversichtlich, dass Karriere und Familie vereinbar sind, wenn ein Partner etwas kürzer tritt. Eine genaue zeitliche Planung verwies er schmunzelnd an Sophia Thomalla.
Zverev Familienwunsch: RTL-Interview in Kitzbühel | nachrichten360