Rund sechs Monate nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen haben vor dem Landgericht Essen die ersten beiden Zivilprozesse begonnen, in denen Geschädigte insgesamt fast 440.000 Euro Schadenersatz von dem Geldinstitut fordern.

Tatablauf und Dimension des Schadens

Nach Weihnachten 2025 waren Unbekannte über eine Tiefgarage in einen Archivraum und von dort aus mit einem gewaltigen Spezialbohrer in den Tresorraum gelangt. Sie brachen fast alle rund 3.100 Schließfächer auf und verschwanden mit ihrer Beute. Der Gesamtschaden könnte in bis zu dreistelliger Millionenhöhe liegen, womit die Tat zu einem der größten Einbruchsereignisse der deutschen Kriminalgeschichte zählt.