Der Sportartikelhersteller Nike hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 einen stagnierenden Umsatz von 11,28 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinneinbruch von 35 Prozent verzeichnet.

Finanzielle Entwicklung

Die jüngsten Zahlen des Konzerns zeigen eine anhaltende Schwächephase: Der Umsatz blieb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu unverändert bei 11,28 Milliarden US-Dollar. Besonders deutlich fiel der Gewinnrückgang aus – er sank auf 520 Millionen US-Dollar, was einem Minus von 35 Prozent entspricht.

Die Bruttomarge verschlechterte sich zum sechsten Mal in Folge und liegt jetzt bei 40,2 Prozent. Nike führt dies unter anderem auf höhere Einfuhrzölle für Schuhe und Bekleidung zurück. Die gestiegenen Kosten belasten damit weiterhin die Rentabilität des Unternehmens.

Regionale Unterschiede

Während der US-Markt noch leichte Zuwächse verzeichnete, konnten diese die Rückgänge in Europa und Asien nicht vollständig ausgleichen. Die regionale Aufteilung der Umsätze verdeutlicht die Herausforderungen des globalen Absatzes.

Besonders auffällig ist die Entwicklung der Tochtermarke Converse, deren Umsatz im gleichen Quartal um mehr als ein Drittel einbrach. Dies unterstreicht die anhaltenden Schwierigkeiten des Konzerns, in allen Segmenten Wachstum zu generieren.

Die Veröffentlichung der Zahlen löste an den Börsen unterschiedliche Reaktionen aus. Analysten erwarten nun verstärkte Maßnahmen des Managements, um die Margen zu stabilisieren und die internationale Nachfrage anzukurbeln.