In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres haben nach Angaben des Statistischen Bundesamts 8.551 Unternehmen in Deutschland Insolvenz angemeldet, die Forderungen der Gläubiger beliefen sich auf rund 13,9 Milliarden Euro.

Im April haben 2.276 Unternehmen bei den Amtsgerichten ihre Zahlungsunfähigkeit angezeigt. Das waren 7,1 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im laufenden Jahr bis einschließlich April 24,1 Insolvenzen.

Aktuelle April-Zahlen im Vergleich zum Vorjahr

In den ersten vier Monaten ist damit die Zahl der Insolvenzfälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent gestiegen. Die Forderungen der Gläubiger aus diesen 8.551 Fällen beliefen sich laut Statistik auf rund 13,9 Milliarden Euro – deutlich weniger als ein Jahr zuvor mit 22,5 Milliarden Euro. Dem Statistischen Bundesamt zufolge liegt das daran, dass in den ersten vier Monaten 2025 mehr Großunternehmen Insolvenz beantragt hatten.