Ein Wolf hat am Donnerstag eine Person in einem Supermarkt in Hamburg angegriffen. Die Senatorin für Wissenschaft und Gleichstellung, Katharina Fegebank (Grüne), bestätigte den Vorfall und nannte neue Details zu den Verletzungen.

Details zum Vorfall

Der Angriff ereignete sich in einem Supermarkt im Stadtteil Hamburg-Altona. Laut Fegebank wurde die Person durch Bisse verletzt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf gebracht. Die genauen Umstände, wie der Wolf in den Supermarkt gelangte, sind noch unklar.

Hamburg ist nicht als typisches Wolfsgebiet bekannt, doch in den vergangenen Jahren gab es vereinzelte Sichtungen in der Umgebung, insbesondere im Klövensteen-Gebiet. Der Vorfall wirft Fragen zur Wildtierkontrolle in städtischen Gebieten auf.

Reaktionen der Behörden

Katharina Fegebank betonte, dass die Sicherheit der Bürger oberste Priorität habe. "Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern", sagte sie. Die Polizei und das Umweltamt wurden eingeschaltet, um den Wolf zu lokalisieren und weitere Risiken auszuschließen.

Die Grünen in Hamburg forderten eine Überprüfung der Maßnahmen zum Schutz vor Wildtieren in städtischen Gebieten. Der Vorfall könnte die Debatte über die Koexistenz von Menschen und Wildtieren in Deutschland neu entfachen.

Der genaue Zustand der verletzten Person ist noch nicht öffentlich bekannt. Die Behörden versprechen weitere Informationen, sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind.