Ein Wolf, der eine Frau in Hamburg gebissen hatte, wurde nach einer mehrtägigen Beobachtung mit einem Sender ausgestattet und am Ostersonntag wieder in die Natur entlassen.

Verfolgung und Fang des Wolfs

Der Wolf wurde erstmals am letzten März-Wochenende im Westen Hamburgs gesichtet. Anschließend durchquerte er mehrere Kilometer das Stadtzentrum, bevor er in den Binnenalster sprang. Dort konnte die Polizei das Tier schließlich einfangen.

Laut Angaben der Umweltbehörde hatte der Wolf die Frau gebissen, als sie sich ihm näherte, um ihn aus einer Einkaufspassage zu befreien. Nach dem Vorfall wurde das Tier in eine Wildtierauffangstation in Sachsenhagen im Landkreis Schaumburg gebracht, wo es seit Dienstag unter Beobachtung stand.

Freilassung mit Sender

Am Ostersonntag wurde der Wolf wieder in die freie Wildbahn entlassen. Zuvor hatten Experten ihn mit einem Sender ausgestattet, um seine Bewegungen zukünftig nachverfolgen zu können. Diese Maßnahme soll sowohl dem Schutz des Tieres als auch der Sicherheit der Bevölkerung dienen.

Die Freilassung erfolgte nach einer gründlichen Untersuchung des Wolfs, bei der keine weiteren aggressiven Verhaltensweisen festgestellt wurden. Die Behörden betonten, dass solche Vorfälle selten seien, aber im Umgang mit Wildtieren stets Vorsicht geboten sei.