Bei einem Kinderfest im Wiener Rathaus ist Eis verteilt worden, dessen Aufdruck nach Ansicht von Kritikern sexuell zweideutige Botschaften enthielt, woraufhin die FPÖ scharfe Kritik an der Stadt Wien und dem beteiligten Kinderbüro übte.
Die Vorwürfe richten sich gegen eine Aktion im Rahmen eines Ferienprogramms für Kinder, das im Wiener Rathaus stattfand. Nach Darstellung der Kritiker war das verteilte Eis mit Texten bedruckt, die Erwachsenen sofort als sexuell konnotiert auffielen, von den Kindern selbst aber unbemerkt blieben. Die Aktion wurde vom städtischen Kinderbüro wienXtra im Auftrag der Stadt Wien organisiert.
Ricarda Berger, Vertreterin der FPÖ, bezeichnete den Vorfall in scharfen Worten. Sie sagte: "Es ist schlichtweg ekelhaft und eine psychische Grenzüberschreitung sondergleichen, was hier unter dem Deckmantel der Pädagogik passiert. Kinder lutschen unbefangen an diesen Süßigkeiten, während Erwachsene die widerliche Zweideutigkeit sofort erkennen." Damit wirft sie den Verantwortlichen vor, die Unbefangenheit von Kindern für eine Aktion mit erwachsenen Anspielungen auszunutzen.
