Thomas Szekeres, ehemaliger Präsident der Wiener Ärztekammer, fordert vorgezogene Neuwahlen, um die aktuellen internen Konflikte zu lösen.

Die Wiener Ärztekammer wird erneut von internen Machtkämpfen erschüttert. Thomas Szekeres, bis 2022 Präsident der Wiener und der Österreichischen Ärztekammer, will nicht bis zu den regulären Wahlen im Frühjahr 2027 warten.

Szekeres wird dabei von mehreren Fraktionen unterstützt, darunter die "Initiative neue Kammer", "Asklepios Union" und "Kammer light". Auch die Mandatare Johannes Kastner und Stefan Konrad stehen hinter der Forderung.

Szekeres begründet die Eile mit der aktuellen Situation: "Die Kammer ist relativ funktionseingeschränkt", sagte er im STANDARD-Gespräch. Er hoffe auf stabile Verhältnisse, die derzeit nicht gegeben seien.

Bereits 2023 stand der aktuelle Kammerpräsident Johannes Steinhart kurz vor der Ablöse. Damals erschütterte der Skandal rund um die kammereigene Handelsfirma Equip4Ordi die Standesvertretung.