Das Wien Museum renoviert das Geburtshaus von Franz Schubert in Wien-Alsergrund und richtet dort eine neue Dauerausstellung ein, die 2028 anlässlich des 200. Todestags des Komponisten eröffnet werden soll.
Franz Schubert kam am 31. Jänner 1797 am Alsergrund zur Welt. Das heutige Haus mit der Adresse Nußdorfer Straße 54 war sein Geburtshaus und beherbergt seit 1912 das Schubertmuseum der Stadt Wien. Im Erdgeschoß betrieb Schuberts Vater eine Volksschule mit 180 Kindern, im Obergeschoß lebten die Schuberts als eine von 15 Wohnparteien. Nur vier Jahre lebte die Familie dort, ehe sie wieder auszog.
Ein Haus mit Geschichte
Die Schubertstraße hat ihren Anfang genau an dieser Stelle. Das denkmalgeschützte Gebäude wird derzeit so behutsam wie möglich in seinen historisch belegbaren Urzustand zurückgeführt. "Uns geht es um eine sanfte Rückführung in den ursprünglichen Zustand", sagt Christina Schwarz vom Wien Museum. Denn in den 1960er-Jahren "ist an dem Haus ordentlich herumgepfuscht worden", stellt Schwarz unmissverständlich fest.
