Genf, 02 September 2026
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda einen internationalen Notfall-Ausschuss einberufen und die Region als außergewöhnliches Ereignis eingestuft.
Hintergrund: Warum Ebola als außergewöhnliches Ereignis gilt
Der Ausbruch konzentriert sich nach Angaben der WHO auf die Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Von dort aus habe sich das Virus auch nach Uganda ausgebreitet. Wegen der grenzüberschreitenden Dynamik und der Erfahrungen aus früheren Epidemien sehen internationale Experten die Lage als besonders ernst an.
Die WHO begründete die Einberufung des Notfall-Ausschusses mit der Sorge, dass sich das Virus weiter in der Region ausbreiten könnte. Eine solche Ausschusssitzung ist ein formeller Warnmechanismus der WHO und wird in der Regel nur dann einberufen, wenn ein Krankheitsausbruch ein erhebliches internationales Risiko darstellt. Das Gremium soll nun bewerten, ob die Epidemie eine "gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite" darstellt.
