Laut dem am Dienstag in Rom vorgestellten Welternährungsbericht ist die Zahl der hungernden Menschen weltweit im Jahr 2025 leicht zurückgegangen, während sich die Lage in Afrika erstmals als größter regionaler Brennpunkt verfestigt hat.
Marginaler Rückgang auf hohem Niveau
Zwischen 608 und 696 Millionen Menschen litten im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Vereinten Nationen an Hunger. Das entspricht etwa 7,8 Prozent der Weltbevölkerung, verglichen mit 8,1 Prozent im Jahr 2024 und 8,6 Prozent im Jahr 2022. Damit setzt sich der seit einigen Jahren beobachtete Trend eines leichten, aber beständigen Rückgangs fort. Der Bericht wurde gemeinsam von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO), dem Welternährungsprogramm (WFP), UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) erstellt.
