Die Präfektur der Hautes-Pyrénées und der französische Wanderverein haben Wanderer vor dem Trinken von Wasser aus Gebirgsflüssen und -bächen gewarnt, nachdem in den vergangenen Tagen neun erkrankte Touristen mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Tarbes geflogen worden waren.
Die Behörden in Frankreich warnen Wanderer vor dem Trinken von Wasser aus Gebirgsflüssen. Auch der französische Wanderverein warnte wegen möglicher mikrobiologischer Verunreinigungen vor dem Trinken von Wasser aus der Natur. Hintergrund sind mehrere Vorfälle in den Pyrenäen, bei denen Wanderer nach dem Genuss von Bach- und Seewasser schwer erkrankten.
Vor einigen Tagen seien in den Pyrenäen zwei Gruppen mit insgesamt neun Wanderern, die Wasser aus Bächen und Seen getrunken hatten, mit massivem Brechdurchfall in die Klinik nach Tarbes geflogen worden, berichtete die Zeitung "Sud-Ouest". Tags zuvor seien zwei weitere Wanderer betroffen gewesen. Insgesamt zählten die Rettungskräfte 2025 über 50 Notfälle nach dem Trinken von Gebirgswasser.
