Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am 4. Juni 2026 einen Referentenentwurf für eine umfassende Reform der Pflegeversicherung präsentiert, der mit höheren Hürden bei der Pflegegradeinstufung, neuen Beitragspflichten und veränderten Leistungen das erwartete Defizit von 22,5 Milliarden Euro in den nächsten zwei Jahren verringern soll.

Beitragsbemessungsgrenze und Kinderlosenzuschlag

Der Entwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium wurde dem Nachrichtenportal Politico sowie der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien zugänglich gemacht. Ziel des Reformpakets ist es laut Ministerium, steigende Beiträge abzuwenden und die Finanzgrundlage der Pflegeversicherung zu stabilisieren. Die Reform zählt zu den Vorhaben, die die Bundesregierung in diesem Sommer verabschieden will.