Ein Waldbrand nördlich von Graz im Bezirk Graz-Umgebung hat sich aufgrund starker Winde in der Nacht auf Sonntag von sieben auf 40 bis 50 Hektar ausgeweitet, während rund 350 Feuerwehrleute und ein Hubschrauber gegen die Flammen kämpfen.
Ausmaß und Einsatzlage
Der Brand im Gebiet Eisbach-Rein, nahe dem Mühlbachkogel, eskalierte innerhalb weniger Stunden deutlich. Nach Angaben des Bereichsfeuerwehrverbands, die von der APA bestätigt wurden, hatte das Feuer am Samstagabend noch eine Fläche von etwa sieben Hektar bedeckt. In der Nacht auf Sonntag trieben starke Winde die Flammen weiter, sodass sich das betroffene Gebiet auf 40 bis 50 Hektar vergrößerte.
Die Einsatzleitung setzte am Sonntag früh bereits einen Hubschrauber ein, um die Löscharbeiten aus der Luft zu unterstützen. Gleichzeitig waren rund 350 Feuerwehrleute vor Ort im Einsatz, um die Ausbreitung des Feuers einzudämmen. Polizeidrohnen wurden zur Überwachung der Brandherde eingesetzt, um die Lage ständig neu einzuschätzen.
Herausforderungen und Maßnahmen
Die Bekämpfung des Feuers gestaltet sich aufgrund der Wetterbedingungen besonders schwierig. Der starke Wind erschwert nicht nur die Kontrolle der Flammen, sondern erhöht auch die Gefahr, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Die Feuerwehr konzentrierte sich darauf, Siedlungen und Infrastruktur in der Umgebung zu schützen, während gleichzeitig versucht wurde, die Brandherde einzudämmen.
Der Bereichsfeuerwehrverband koordinierte die Einsätze mehrerer Wehren aus der Region Graz-Umgebung. Die genaue Ursache des Brandes war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch unklar. Die Behörden warnten Anwohner vor Rauchbelastung und rieten dazu, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

