Lesachtal, Kärnten, 26. April 2026 Der seit Donnerstag wütende Waldbrand im Kärntner Lesachtal hat sich in der Nacht auf Sonntag nicht weiter ausgebreitet, nachdem er am Samstag noch auf eine Fläche von 110 Hektar angewachsen war.

Einsatz von Feuerwehr und Helikoptern

Mehr als 360 Feuerwehrleute aus 36 Feuerwehren waren am Wochenende im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Unterstützt wurden sie von 60 Mitarbeitern des Katastrophendienstes des Bezirks Spittal an der Drau sowie sieben Helikoptern, die Löschwasser aus der Luft abwarfen.

Am Samstag hatte sich ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten verletzt und musste im Bezirkskrankenhaus Lienz in Osttirol ambulant behandelt werden. Die Straße durch das Lesachtal blieb am Sonntag zwischen St. Lorenzen und Maria Luggau gesperrt, um die Arbeiten der Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Politischer Besuch und geplante Pressekonferenz

Der stellvertretende Landeshauptmann Martin Gruber (ÖVP) besuchte am Samstagnachmittag das betroffene Gebiet, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Für Sonntagvormittag war eine Pressekonferenz mit Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin angekündigt, bei der weitere Details zum Stand der Löscharbeiten bekannt gegeben werden sollten.

Der Brand war am Donnerstag ausgebrochen und hatte sich aufgrund der trockenen Bedingungen zunächst rasch ausgebreitet. Die Ursache des Feuers ist noch unklar und wird von der Landespolizeidirektion untersucht.