Ein Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte mit Wasserriegeln eingekesselt und umfasst rund 390 Hektar.
Seit Montag breitet sich ein Waldbrand im Müritz-Nationalpark aus. Nach Angaben des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte konzentrieren sich die rund 360 Einsatzkräfte derzeit vor allem auf den östlichen Bereich des Nationalparks, „da das dortige Gebiet nicht munitionsbelastet ist". Die Ausdehnung des Feuers von knapp vier Quadratkilometern sei aber unverändert.
Die Löscharbeiten an anderer Stelle wurden immer wieder durch explodierende Munition auf einem früheren Truppenübungsplatz erschwert. Auf dem Gelände befinden sich Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg und der DDR-Zeit, darunter auch große Panzerabwehrminen. Wegen dieser Gefahr müssen die Einsatzkräfte einen Sicherheitsabstand von rund 1.000 Metern einhalten und dürfen das Brandgebiet nicht betreten. Auch Hubschrauber dürften die eigentlichen Brandherde nicht direkt überfliegen.
