Ein Waldbrand in der Nähe der katalanischen Kleinstadt La Bisbal d'Empordà hat nach Behördenangaben bereits rund 1.300 Hektar Busch- und Waldland zerstört und rund 45.000 Bewohner in zehn Gemeinden dazu gezwungen, in ihren Häusern zu bleiben.

Ausmaß des Brandes

Das Feuer war am Freitagmorgen in der Nähe der Gemeinde La Bisbal d'Empordà im Hinterland der Touristenregion Costa Brava ausgebrochen, wie die katalanische Polizei mitteilte. Die Innenministerin der katalanischen Regierung, Núria Parlón, erklärte, die Flammen hätten bereits 1.280 Hektar verwüstet. Die verbrannte Fläche entspreche in etwa der Größe von 1.800 Fußballfeldern. Wegen starker Rauchentwicklung forderten die Behörden rund 45.000 Menschen in zehn Gemeinden östlich von Girona auf, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.