Bei großflächigen Waldbränden im Nordosten Algeriens sind nach Behördenangaben mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen, während Feuerwehren und Zivilschutz in den Provinzen Béjaïa, Jijel, Tizi Ouzou und Sétif weiter gegen die Flammen kämpfen.
Die Brände brachen in mehreren Provinzen im Nordosten des Landes aus und breiteten sich rasch aus. Betroffen waren nach Zivilschutzangaben vor allem bewaldete Gebiete rund um Souk El Tenine sowie weitere Orte in der Provinz Béjaïa und in der Küstenprovinz Jijel. Aufgrund der schnellen Ausbreitung mussten Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen, während Rauch und Flammen sich den Siedlungen näherten.
Unter den Todesopfern befinden sich nach Angaben lokaler Behörden auch mehrere Feuerwehrleute, die beim Versuch, die Brände einzudämmen, von den Flammen eingeschlossen wurden. Saïd Sayoud, ein Sprecher des algerischen Zivilschutzes, sprach gegenüber Medien von einer außergewöhnlich schwierigen Lage. Die Wetterbedingungen mit starkem Wind und anhaltender Hitze erschwerten den Einsatzkräften die Arbeit erheblich und behinderten die Luftunterstützung.
