Villach-Terrorverdächtiger in Klagenfurter Justizanstalt Ein 23-jähriger Syrer wartet in der Justizanstalt Klagenfurt auf seinen Prozess wegen eines Terroranschlags in Villach am 15. Februar 2025, bei dem ein 14-Jähriger getötet und fünf Menschen schwer verletzt wurden.

Gefährlichster Häftling der Anstalt

Der Mann gilt als der "gefährlichste Häftling", der jemals in der Justizanstalt Klagenfurt inhaftiert war, wie Anstaltsleiter Josef Gramm bestätigte. "Er ist jederzeit bereit, Menschen zu töten", sagte Gramm. Der Verdächtige wird in einer videoüberwachten Zelle mit festem Bett isoliert gehalten und hat keinen Kontakt zu anderen Gefangenen.

Laut Gramm hat der Mann mehrfach versucht, aus Alltagsgegenständen Waffen herzustellen. So zerstörte er Fernbedienungen, um daraus scharfe Gegenstände zu fertigen. Aufgrund dieser Vorfälle wird er bei jedem Verlassen seiner Zelle auf gefährliche Objekte durchsucht und von zwei speziell ausgebildeten Justizwachen begleitet.

Gescheiterte Deradikalisierungsversuche

Mediensprecher Martin Zwischenberger bestätigte, dass alle Versuche, den Mann zu deradikalisieren, bisher gescheitert sind. "Es gibt keine Anzeichen für eine Kooperationsbereitschaft oder Reue", so Zwischenberger. Der Verdächtige wird unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen vor Gericht gestellt und muss sich wegen Mordes, versuchten Mordes und terroristischer Straftaten verantworten.