Magdeburg, 11 Juni 2026

Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat die geplante Einkapselung quecksilberhaltiger Abfälle in der Giftschlammgrube Brüchau im Altmarkkreis Salzwedel auf Antrag des Umweltverbands BUND vorerst gestoppt, wie das Gericht MDR Sachsen-Anhalt bestätigte.

Beschluss im Eilverfahren

Mit dem Beschluss aus dem Eilverfahren darf die vom Land Sachsen-Anhalt im vergangenen Sommer genehmigte Einkapselung der quecksilberhaltigen Abfälle zunächst nicht umgesetzt werden. Das Gericht habe dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in dem Eilverfahren recht gegeben, wie aus der Gerichtsbestätigung hervorgeht. Damit liegt die Sanierung vorerst auf Eis.