In der Spanischen Hofreitschule in Wien soll in den Jahren 2024 und 2025 rund eine Million Euro verschwunden sein, wie DER STANDARD erfahren hat. Es besteht der Verdacht der Veruntreuung.
Verdächtige Bargeldabhebungen
Ein Mitarbeiter der Hofreitschule soll in diesen Jahren jeweils rund 500.000 Euro in bar von den Konten der Institution abgehoben haben. Ein Kollege soll daran beteiligt gewesen sein. Die Beträge wurden in Tranchen zwischen 30.000 und 70.000 Euro abgehoben, mit dem Vermerk, das Geld würde auf ein Konto der Hofreitschule bei einer anderen Großbank überwiesen werden.
Zusätzlich zu den 970.000 Euro, die in bar abgehoben wurden, sollen weitere 250.000 Euro aus einem Tresor verschwunden sein. Der Jahresumsatz der Spanischen Hofreitschule liegt bei rund zwölf Millionen Euro, was die Dimension der mutmaßlichen Veruntreuung verdeutlicht.

