Der Gewinn des österreichischen Energieunternehmens Verbund ist im ersten Quartal 2026 um 32 Prozent auf 267 Millionen Euro eingebrochen.

Finanzielle Einbußen durch Wasserkraft

Der Umsatz des Unternehmens sank im gleichen Zeitraum um 15,5 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro. Die schlechteren Zahlen sind vor allem auf die schwache Leistung der Wasserkraftwerke zurückzuführen. Die Erzeugung in den Speicherkraftwerken ging gegenüber dem ersten Quartal 2025 um 2,3 Prozent zurück. Insgesamt verringerte sich die Stromproduktion aus Wasserkraft um 373 Gigawattstunden (GWh) auf 5.095 GWh.

Ein weiterer Faktor war der gesunkene durchschnittliche Absatzpreis für Wasserkraftstrom. Dieser fiel um 34,2 Euro auf 92,6 Euro je Megawattstunde (MWh). Als Grund nannte das Unternehmen den vergleichsweise hohen Absatzpreis im ersten Quartal 2025. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag bei 0,78 – fünf Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert (0,83) und 22 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt von 1.