Die Österreichische Post verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen massiven Gewinneinbruch von 39,6 Millionen Euro auf 15,3 Millionen Euro.

Finanzielle Entwicklung

Der operative Gewinn (EBITDA) der Post sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 101,6 Millionen Euro auf 93,8 Millionen Euro. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) ging deutlich zurück – von 48,4 Millionen Euro auf 36,8 Millionen Euro. Trotz dieser Einbußen rechnet das Unternehmen mit einem leichten Umsatzanstieg im laufenden Jahr, obwohl im Briefgeschäft weiterhin Mengenrückgänge erwartet werden.

Der Rückgang im Briefgeschäft war bereits im ersten Quartal spürbar: Die Einnahmen im Segment Brief, Filiale & Services sanken um 7,6 Prozent auf 289,9 Millionen Euro. Gleichzeitig stiegen die Kosten aufgrund der anhaltenden Inflation, was die Gewinnentwicklung zusätzlich belastete.

Wachstum im Paketgeschäft

Im Gegensatz zum Briefgeschäft entwickelte sich der E-Commerce- und Logistikbereich positiv. Die Einnahmen stiegen hier um 6,9 Prozent auf 447,4 Millionen Euro. Dieser Anstieg zeigt, dass die Post von der weiterhin starken Nachfrage nach Paketdienstleistungen profitiert, während das traditionelle Briefgeschäft unter der zunehmenden Digitalisierung leidet.