Der österreichische Energiekonzern Verbund meldet einen Rückgang beim durchschnittlichen Absatzpreis für Strom aus Wasserkraft, der durch vorzeitige Verträge aus dem Jahr 2023 und anhaltende Trockenheit beeinflusst wird.
Der durchschnittliche Wasserkraft-Absatzpreis von Verbund ist in den ersten beiden Quartalen 2025 deutlich gesunken. Das Unternehmen begründet den Rückgang mit dem hohen Vergleichsniveau, das durch vorzeitige „Limit"-Verkäufe aus dem Jahr 2023 zu hohen Großhandelspreisen entstanden war. Da diese Sondereffekte nun wegfallen, liegt der aktuelle Absatzpreis entsprechend niedriger.
Verbund-Chef Michael Strugl erläuterte den Mechanismus: Der Rückgang sei auf den hohen Absatzpreis in den ersten beiden Quartalen 2025 zurückzuführen, "der insbesondere aus vorzeitigen 'Limit'-Verkäufen im Jahr 2023 zu hohen Großhandelspreisen resultierte". Damit werde das Vorjahresniveau beim durchschnittlichen Verkaufspreis rechnerisch nach unten gezogen.
