Das Nürnberger Institut für Marktentscheidungen (NIM) registriert für August 2026 eine leichte Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland, während Santander-Ökonomen zugleich auf fortbestehende Inflationsrisiken im Energiebereich hinweisen.

Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich nach Angaben des Nürnberger Instituts für Marktentscheidungen (NIM) im August spürbar aufgehellt. Der Indikator, den das Institut gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen GfK erhebt, kletterte im Vergleich zum Vormonat leicht nach oben. Konsumexperte Rolf Bürkl vom NIM sprach von einer vorsichtig optimistischen Grundhaltung der privaten Haushalte, auch wenn das Niveau weiter unter den Werten früherer Jahre liegt.

Zur Stimmung beigetragen haben dürften nach Einschätzung des Instituts mehrere Faktoren: gesunkene Inflationserwartungen für die kommenden Monate, eine stabilere Einschätzung der eigenen Einkommensentwicklung sowie eine etwas geringere Sparneigung. Viele Konsumentinnen und Konsumenten zeigten sich beim Blick auf größere Anschaffungen wieder etwas weniger zurückhaltend als noch im Frühsommer.