Die venezolanische Regierung von Nicolás Maduro und Teile der Opposition haben am Samstag in Caracas einen neuen Dialogprozess aufgenommen.
Die Gespräche wurden von Jorge Rodríguez und der Delcy Rodríguez auf der Regierungsseite sowie von Abgeordneten verschiedener Oppositionsfraktionen geführt. Beide Seiten unterzeichneten nach Angaben aus Caracas eine gemeinsame Erklärung, in der die Verhandlungsgegenstände festgelegt wurden.
Im Zentrum des Dialogs stehen drei Themen: Hilfen für die Opfer des Erdbebens vom 24. Juni, die Stärkung der Demokratie sowie politische Rechte und Garantien für alle Akteure. Konkrete Maßnahmen oder Zeitpläne wurden zunächst nicht öffentlich genannt.
Drei Themen auf der Agenda
Die Opposition ist gespalten. Die mit dem Friedensnobelpreis 2025 ausgezeichnete María Corina Machado und der Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia, der bei der Präsidentenwahl 2024 für ihre Bewegung angetreten war, erklärten, ihr politisches Lager sei an den Verhandlungen nicht beteiligt gewesen.
